Was? historische Räume eines alten Dominikanerklosters mit Dauer- und Wechselausstellungen zu Geschichte und moderner Kunst, hauptsächlich mit städtischem und regionalem Schwerpunkt
Wie lange? 3 Wochen
Was war zu tun? Vorbereitung einer Kunstausstellung, d. h. Flyer, Einladungen, Plakate verschicken, Objekte auspacken und mit dem Kurator aufhängen, Objekte beschriften
Vorbereitung eines museumspädagogischen Angebots
Vorbereitung einer Veranstaltung des Museums, u. a. Künstler buchen
Verfassen von Texten für einen Audioguide
Wie war's? Gut war's, weil: kleines Haus mit wenig Personal und immer viel zu tun: wenn man sich gut einbringt, lernt man viel und kann sehr eigenständig arbeiten, aber auch Glückssache: ohne die Ausstellung, die zufälligerweise in meiner letzten Woche Vernissage hatte, wär es wahrscheinlich nicht halb so spannend gewesen
Vergütung: natürlich keine
Kontakt: www.luebeck.de, durchklicken zu "Museen"
Was? Verein zur Förderung der Stadtentwicklung, Mitglieder hauptsächlich aus Einzelhandel der Innenstadt; Projekte: geschäftsoffenen Sonntage, Märkte wie Märchenwald zu Weihnachten, saisonale Märkte, Beteiligung und Mitsprache bei allem, was die Innenstadt angeht, wie Verkehr, Sauberkeit und Sicherheit etc.
Wie lange? 1 Monat
Was war zu tun? Da wir viele Praktikanten waren (hauptsächlich BWLer mit Schwerpunkt Marketing), war es natürlich schwer, an Projekten teilzunehmen, d. h. es war auch Büroarbeit dabei, Karteien pflegen, Finanzen, Post etc., "mein" Projet war ein Kunsthandwerkermarkt in der Vorweihnachtszeit, ich war bei Besprechungen dabei und mußte die Anmeldungen der Teilnehmer annehmen und verwalten, also hauptsächlich organisatorische Dinge
Außerdem gings noch um Sponsorensuche für den Märchenwald und die Weihnachtsbeleuchtung
Wie war's? Insgesamt sehr interessant, auch wenn weniger zu tun war als im Burgkloster. Die Büroarbeit war zwar weniger spannend, dafür aber sicherlich gut, sowas mal gemacht zu haben. DER Pluspunkt: ein superengagierter Leiter des Ganzen, der einem viel erzählt hat über Marketing im Allgemeinem, das Marketing für die Stadt und das Ganze drumherum, außerdem fast 100prozentiger Zugang zu allen Akten wenn man Langeweile hatte
Vergütung: wieder nichts
Kontakt: www.luebeckmanagement.de
Vom 1. bis zum 31. März 2006 absolvierte ich ein Praktikum im Braunschweigischen Landesmuseum. In diesen vier Wochen wurde ich einmal durch’s ganze Haus gereicht, bekam also Einblicke in Museumspädagogik, die Wissenschaftsreferate, Metallrestaurierung, Gemälderestaurierung, Fotografie, Sammlung und Archiv sowie in die Verwaltung. Daher hatte ich nur zwei kleine „Projekte“, die Vorbereitung einer Führung und die Inventarisierung von Fotos aus den 1860ern. Über die Arbeitsabläufe im Museum bin ich nun bestens informiert und Einsicht insbesondere in die Wissenschaftsreferate zu bekommen, war ja mein erklärtes Ziel. Abschließend bleibt zu sagen, dass ich eine fantastische Zeit hatte (die Mitarbeiter sind durch die Bank weg wundervolle Menschen!) und Bestätigung für die Wahl des Studienfaches erhielt. Von wegen Medien. Perlen vor die Säue. Geschichte rockt. Sagte ich jemals etwas anderes?
Ich habe im Sommer 2005 2 Monate Praktikum in der Presse-und Öffentlichkeitsarbeitsabteilung bei MAN B&W Diesel (nicht zu verwechseln mit MAN Roland, die aber auch eine Pressestelle hier in Augsburg haben) gemacht.
Meine Aufgaben waren sehr abwechslungsreich: Verfassen von Artikeln für die Mitarbeiterzeitschrift, Auswertung einer Umfrage, Erstellen von Pressemitteillungen, Event-Organisation, Recherche zu verschiedenen Anfragen von Studenten, Pensionären, etc., Büroorganisation
Das Praktikum wurde bezahlt und ich hatte geregelte Arbeitszeiten.
Das Team in der Pressestelle hat immer wieder Praktikanten und betreut diese ausgezeichnet und versucht ihnen, einen möglichst umfassenden Einblick in ihre Arbeitsgebiete zu geben.
2 Monate, war super - eigene Projekte, in viele Bereiche hineingeschnuppert, sehr nette Mitarbeiter.
Goethe Institut Santiago de Chile, 3 Monate, war eher mäßig - nicht viel Verantwortung, keine eigenen Projekte, oft nicht viel zu tun. Das "drumherum", sprich die Veranstaltungen und deutsche Künstler/Intellektuelle, die man so kennenlernt, waren aber schon sehr interessant und abwechlungsreich.
Habe zwei Praktika hinter mir - beide am Theater, in Augsburg in der Öffentlichkeitsarbeit, in Meiningen (Thüringen) in der Dramaturgie. Auch wenn Meiningen nicht gerade bekannt sein dürfte, erfreut sich das Theater dort eines guten (überregionalen) Rufes. Vergütet war weder das eine noch das andere Praktikum. In Meiningen war ich zwei Monate am Stück, in Augsburg drei Monate, aber nur jeweils montags und freitags.
In Augsburg habe ich eine Menge organisatorische und verwalterische Tätigkeiten übernommen, da die Pressestelle chronisch unterbesetzt ist. Habe aber auch Texte geschrieben, Recherche betrieben und die Internetseite aktualisiert. Empfehlenswert für Leute, die in die PR-Richtung wollen.
In Meiningen war ich sowohl in Schauspiel- als auch Musikdramaturgie, die noch viel unterbesetzter waren als die Augsburger Pressestelle. Da konnte ich dann eigene kleine Programmhefte machen, habe eine Menge am Spielzeitheft mitgearbeitet, habe täglich Proben begleitet und war erstklassig in Ensemble integriert...geht ziemlich familiär zu.
4 Wochen, aber die sind da offen, Montag ist frei, weil das Museum zu ist, ansonsten ca. 6 - 9 Stunden ja nach Bedarf;
keine Vergütung, nur Einladung zur Vernissage und so;
Kontakt am besten mit dem Direktor, Oliver Seitz: 0821/ 4503450 und info@diekiste.net;
auf der ziemliche infantilen Homepage gibt es nicht wirklich interessante Infos: http://www.diekiste.net
Ich fand's sehr lehrreich, der Oliver hat früher PR und Marketing gemacht und beherrscht die komplette Klaviatur der Werbemaßnahmen; man macht auch viel Quatsch (Plakate aufhängen und so), aber ganz verschiedene Sachen, zum Beispiel auch Programme und Mailing-Texte schreiben.