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Begleitstudium Problemlösekompetenz


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Das Begleitstudium ist ein Studienangebot für alle Studierenden der Uni­ver­sität Augsburg. Ziel des Begleitstudiums ist es, das stu­dentische En­gage­ment in Pro­jekten (wie z.B. Campusradio, oder -TV) au­ßer­halb des eigenen Fachstudiums zu fördern.

Es bietet ein praxisnahes Umfeld für den Erwerb über­fachlicher Kompetenzen, die für das künftige Berufs­leben sowie für die aktive Mit­gestaltung der heutigen Wissens­gesellschaft von Bedeutung sind. Die Teil­nehmer am Begleit­­studium sollen Erfahrungen mit kooperativen und kollabo­rativen Lern- und Arbeits­formen sammeln. Durch erfahrungsbasiertes Lernen in Pra­xis­kon­texten ent­wickeln sie Re­flex­ions­fähig­keit mit dem Ziel sich ihre in­divi­duelle Kom­pe­tenz­ent­wick­lung bewusst zu ma­chen und per­sön­liche Lern­ziele zu set­zen.


Begleitstudium:
Aufbau des Studienprogramms

Die Erreichung der Lernziele des Begleitstudiums ist in mehreren Modulen or­ga­nisiert und kann flexibel mit einer modulübergreifenden Prüfung ab­ge­schlossen werden. Im Bachelor können die Module praktisches, wissen­schaftliches und soziales Problem­lösen absol­viert werden. Das Begleit­studium für Master-Studierende unter­teilt sich in komplexes und nach­haltiges Problem­lösen.

Praktisches
Problemlösen

Wissenschaftliches
Problemlösen

Soziales
Problemlösen

Lernziel: Studierende sol­len in diesem Modul die hand­werk­lichen Fähig­kei­ten und Fertig­kei­ten zur Mit­arbeit in der Projekt­grup­pe erwerben.
Beispiele: Entwick­lung von Medien­produkten (TV, Radio, Print); Bera­tung im Bereich Bildung, Kommu­nikation, Infor­mation; E­vent­manage­ment und Ta­gungs­orga­nisation
Aufwand: ~200 Stunden = 8 ECTS

Lernziel: Studie­rende sol­len in diesem Mo­dul me­tho­dische Fähig­keiten und the­o­reti­sches Wissen aus dem Stu­dium im Pro­jekt an­wenden.
Beispiele: Kon­zep­tion von empi­rischen Studien; Er­hebung von quan­titati­ven und quali­tati­ven Daten; Eva­luation von Pro­jekten; Schrei­ben von Arti­keln und For­schungs­berichten
Aufwand: ~200 Stunden = 8 ECTS

Lernziel: In diesem Mo­dul sollen Stu­dieren­de erwor­benes Wissen, Fä­hig­keiten und Erfah­rungen an neue Pro­jekt­mitglie­der weitergeben.
Beispiele: Moderation / Tu­to­ring (z.B. in vir­tuellen Lern­umgebun­gen); Or­ga­ni­sation von Work­shops; Mento­ring von Pro­jektein­steigern; Pro­jekt­management
Aufwand: ~200 Stunden = 8 ECTS

Komplexes Problemlösen

Nachhaltiges Problemlösen

Lernziel: In die­sem Modul sollen Stu­die­ren­de für Pro­bleme, die im Pro­jekt auftre­ten, ganz­heit­liche Lö­sun­gen (mit prak­tischen, so­zialen und wissen­schaft­lichen Anteilen) erarbeiten.
Beispiele:
Durch­führung eines organisationalen Ver­änder­ungs­projekts; Im­ple­men­tierung eines Wissens­mana­ge­ment-Systems
Aufwand: ~300 Stunden = 12 ECTS

Lernziel: In diesem Modul sollen Stu­die­ren­de die von ihnen selbst er­ar­bei­teten Pro­blem­lö­sun­gen nach­haltig in der Pro­jekt­praxis ver­ankern.

Beispiele: Konzeption eines Fi­nan­zie­rungs­mo­dells; Ein­füh­rung eines pro­jekt­internen Aus­bil­dungs­systems
Aufwand: ~300 Stunden = 12 ECTS



Begleitstudium:
Zertifizierung und Anrechnung im BA-/MA-Studium

Die Teilnahme am Begleitstudium wird durch ein Zertifikat bescheinigt, auf dem die in Projektarbeit erworbenen Kompetenzen beschrieben sind. Künftige Arbeitgeber können sich auf diese Weise ein Bild von den überfachlichen Kompetenzen ihrer Bewerber machen, die von der Universität bestätigt sind. Die Punkte für das Begleitstudium können in geeigneten Modulen der Bachelor-/ Masterstudiengänge angerechnet werden.

Ab Sommersemester 2010 können im Rahmen des Begleitstudiums in nachstehenden Studiengängen auch ECTS-Punkte für das Fachstudium erworben werden: